Wir sind dankbar für die vielfältige Unterstützung, die uns auch im Jahr 2025 erreicht hat. Ob in finanzieller oder praktischer Form, als Netzwerkpartner oder langjähriger Freund bzw. Freundin unseres Vereins – diese Unterstützung stärkt uns für die Arbeit in Stendal-Stadtsee den Rücken.
Schön, dass es euch gibt!


Das Café Eckstein konnte in 2025 auf durchschnittlich 55 Wochenarbeitsstunden, verteilt auf eine Leitungskraft, eine Servicemitarbeiterin und wechselnde Hilfskräfte in Form von Minijobs oder BFD, zurückgreifen. Außerdem gab es eine Ehrenamtliche.
An insgesamt 123 Tagen fanden Angebote statt, das Hauptaugenmerk lag dabei auf den regulären Öffnungstagen: Dienstag bis Donnerstag von 14 bis 16:30 Uhr. Dienstag und Donnerstag fanden jeweils Spielenachmittage statt, mittwochs gab es den offenen Cafénachmittag. Darüber hinaus gab es elf Frühstückstreffen (dienstags Vormittags), bei denen immer auch Gedanken zu christlichen Werten und zum Leben geteilt werden, und zehn Sonderveranstaltungen wie Preisrommé, Nachbarschaftskaffeetrinken und Weihnachtsfeiern. Ein Trauercafé wurde organisiert, um Abschied von zwei langjährigen Besuchenden zu nehmen. Außerdem gab es Kreativ-Angebote und einen kleinen Kleiderbasar.
Insgesamt verzeichnet das Café Eckstein 1043 Teilnehmertage. Etwa 70 verschiedene Personen, 90% davon alleinstehend und über 60 Jahre, wurden erreicht.
Das wöchentliche Kuchenbacken fand für zweieinhalb Monate in Kooperation mit einer Gruppe junger Erwachsener aus dem BBW statt.
Außerdem wurde in 2025 ein Leitungswechsel von Jasmin Hartmann auf Antje Soch angebahnt.


Im April 2025 öffnete der Abenteuer Kidsclub in einer angemieteten 3-Raum-Wohnung in der Albrecht-Dürer-Straße 72. Die Angebote wurden von einer Leitungskraft und zwei Hilfskräften auf Minijob-Basis mit durchschnittlich 45 Arbeitsstunden pro Woche geleistet, darüber hinaus engagierten sich drei Ehrenamtliche.
Regelmäßige Angebote wie Kreativ- und Tanz-AG fanden im Gruppenraum statt, die neuen Räume umfassen darüber hinaus noch einen Spielraum, eine Küche und ein Büro.
Neben den wöchentlichen AG’s im Kidsclub gab es externe AG’s wie Reiten, Fußball, Spielplatztreff u.a. Darüber hinaus fanden Sonderveranstaltungen wie Schwimmbadbesuch und Fußballturnier statt, es gab eine Lego-Woche, ein Sommerfest und Thementage zu Medienkompetenz in Kooperation mit dem JFZ Mitte.
An 1809 Teilnehmertagen wurden etwa 80 verschiedene Kinder erreicht.
Im Sommer 2025 zog die Eckstein Nachhilfe in neue Räumlichkeiten in der Albrecht-Dürer-Straße 72, wo wieder zwei Wohnungen mit insgesamt fünf Lernräumen zur Verfügung stehen. Der Umzug wurde unterstützt durch Ehrenamtliche sowie Jugendliche zweier Partnerkirchgemeinden aus der Altmark und den USA.
Durchschnittlich 150 Wochenarbeitsstunden verteilten sich auf eine Leitungskraft, vier Hauptamtliche in Teilzeit sowie wechselnd mehrere Hilfskräfte auf Minijob-Basis und BFD.
96 verschiedene Kinder und Jugendliche von Grund- bis Berufsschule erhielten in 2025 Nachhilfe in Einzelbetreuung bzw. besuchten die Hausaufgabenhilfe. Insgesamt wurden an 181 Tagen 3362 Nachhilfestunden gegeben, außerdem gab es ein Beratungsangebot für Eltern. 90% der Kinder und Jugendlichen sind von Risikofaktoren wie Bildungsferne und Suchterkrankungen im Elternhaus oder Fluchterfahrung betroffen. Für sieben Kinder bestanden Bildungspatenschaften, neun Kinder waren Selbstzahler. Der Rest der Nachhilfen wurde über Bildung und Teilhabe finanziert.


Mit durchschnittlich 100 Wochenarbeitsstunden verteilt auf eine Leitungskraft, drei Projektmitarbeitende sowie Hilfskräfte wurden der Jugendclub Eckstein betrieben sowie mehrere Projekte umgesetzt, unter anderem die Macher!-Berufsorientierung, von der aktuell rund 50 Jugendliche profitieren. Regelmäßige Öffnung sowie Einzelzeiten und Gruppenangebote erreichten rund 90 verschiedene Jugendliche an 138 Öffnungstagen. Es gab wöchentliche Sport- und Beratungsangebote, Jugendgottesdienste, Ausflüge nach Hamburg, in den Harz, an die Ostsee, zum Lasertag und ins Wolfsburger Stadion. Außerdem eine Bildungsfahrt (Thema “Leben in der DDR”) nach Berlin, Teilnahmen bei “Baustelle Leben” in Görlitz, dem “T-Camp” und dem “Freakstock”, wo es neben Gemeinschaft auch um die Vermittlung christlicher Werte ging. In Kleingruppen trafen sich wöchentlich etwa zehn verschiedene Jugendliche, hauptsächlich aus Förderschulen. Sie prägt ein hohes Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Gemeinschaft.


Die Eltern- und Familienarbeit verfügte in 2025 über durchschnittlich 70 Wochenarbeitsstunden verteilt auf eine Leitungskraft und zwei pädagogische Mitarbeiterinnen, außerdem engagieren sich mehrere Personen ehrenamtlich. Insgesamt gab es 290 Angebote, teilweise mehrere pro Tag, wie beispielsweise Kreativ-Café, Spielplatztreff, Vorlesenachmittag, Beratungsangebote und Winterspielplatz mit je 10-35 Teilnehmenden, außerdem Ausflüge wie in den Märchenpark, an die Ostsee oder nach Magdeburg. Insgesamt wurden 53 Familien erreicht mit ca. 60 Erwachsenen und 120 Kindern.
Fester Bestandteil der Elternarbeit war die Einzellfallhilfe, beispielsweise bei Umzügen oder Amts- und Arztterminen sowie aufsuchende Arbeit in Form von Hausbesuchen.
Viele Familien zeigten ein hohes Maß an Eigeninitiative und brachten sich aktiv ein. Sie nahmen die Angebote als Entlastung wahr im Hinblick auf begrenzte (vor allem) finanzielle Ressourcen. Für sie entwickelte sich die Elternarbeit zu einem zentralen Wohlfühlort, der Struktur, Verlässlichkeit und Gemeinschaft bietet.
Im Rahmen der Eltern- und Familienarbeit wurde in 2025 außerdem die Einrichtung einer Kleiderkammer angebahnt.
In 2025 waren beim Verein Lebendige Steine e.V., Träger der Eckstein Sozialdiakonie, 22 Personen hauptamtlich sowie drei Personen im Bundesfreiwilligendienst und sechs Personen im Minijob beschäftigt.
Die Finanzierung der Arbeit verteilte sich wie folgt: 64% der Finanzen stammten aus Fördermitteln, 26% aus Spenden und 10% aus Erträgen. Die Fördermittel kamen aus 16 verschiedenen Förderprogrammen.
Aus 22 Vereinsmitgliedern wählte der Verein in 2025 einen Aufsichtsrat bestehend aus Dorothee Oesemann, Jürgen Pfautsch, Christoph Parisius und Carl-Eberhard Cloos. Samuel Kloft wurde als Vorstand bestätigt.





